Diese Seite verbreitet vielfältige Informationen zu Solidarischer Ökonomie (Literaturtipps, Veranstaltungen, Formen und Beispiele) und informiert gleichzeitig über die Aktivitäten der Initiative *SÖ:
- Details
- Erstellt am Donnerstag, 02. Mai 2013 09:21
Auf dem 34. dt. ev. Kirchentag in Hamburg (1.-5.5.) wird es auch eine größere Veranstaltung zum Thema Solidarische Ökonomie geben. Der "Ideensalon Solidarische Ökonomie" findet am Freitag abend von 20-22h im CongressCentrum (direkt am Dammtor) statt. Genaueres (Auszug aus dem Programmheft): s.u
Auf dem Markt der Möglichkeiten gibt es außerdem einen Stand (Nr.A3 B48) der Akademie Solidarische Ökonomie, Lüneburg
Und: Eine der Hauptpodienreihen beschäftigt sich mit Wirtschaftsfragen (unten mehr), darunter auch die Themen Commons und Wachstum.
Darüber hinaus wird in Paris - leider zeitgleich vom 2.-4. Mai -
die 1. internationale Share-Economy -Konferenz veranstaltet:
s. http://www.ouisharefest.com/
---
Ideensalons: Solidarische Ökonomie:
Hier reden alle mit! Hier geben Initiativen Impulse!
(...) Die Ideenbörse beim Kirchentag!
• Energie von unten
- Frauenenergiegemeinschaft Windfang, Hamburg
- Innova – Beratung von Genossenschaftsgründungen,
Dortmund
- Unser Hamburg – Unser Netz, Hamburg
• Nahrung von nebenan
- Mitgliedergeführter Hofladen, Homberg/Efze
- Mundraub – Plattform für Obstallmende, Berlin
- Netzwerk Solidarische Landwirtschaft, Kaufungen
• Commons und Allmende
- Brigitte Kratzwald, Sozialwissenschaftlerin, Graz
- Hauke Lentsch, Dokumentar, Museum für Arbeit
Hamburg
- Wulfshagenerhütten – Christliche Lebens- und
Arbeitsgemeinschaft, Tüttendorf
• Gemeinwohl und Ökonomie
- Hans-Nissen Andersen, Ev. Darlehnsgenossenschaft,
Kiel
- Christian Felber, Autor und Aktivist, Wien
- Sabine Kauffmann, Bioverlag (Schrot und Korn)
Ort: i M CCH, Saal B, Marseiller Str. 2 (236 • f6)
Zeit, Fr., 3.5., 20-22h
-Hauptpodienreihe Wirtschaft – Maßstäbe verändern:
"Ewiges Wachstum ist Illusion. Verantwortung für Mensch und Natur
wird bei Unternehmen zum Trend. Nur Fassade? Oder kehrt der ehrbare
Kaufmann zurück? Es berichten die, die was tun. Auch Banken und Politik
sind gefragt: Wer regiert das Geld in Europa?"Ort: Hauptkirche St. Michaelis, Englische Planke 1 (470 • e8)
* Do 15.00 Sinn des Wirtschaftens (p 131)
Unternehmen in Verantwortung
(Dieses Podium ist auffälliger Weise mit 5 Frauen und nur 2 Männern besetzt.)
* Fr 15.00 Gestalten statt Spekulieren (p 260)
Soziale Marktwirtschaft im Griff der Finanzmärkte
* Sa 15.00 Anders wachsen (p 398)
Entwickeln, was wir brauchen
-
Detailprogramm "Anders wachsen - Entwickeln, was wir brauchen":
• Entwicklung in den Grenzen des Planeten
- Dr. Imme Scholz, stellv. Direktorin Deutsches Institut
für Entwicklungspolitik, Bonn
• Welche Wirtschaft wollen wir?
- Prof. Dr. Hans Diefenbacher, Ökonom,
Forschungsstätte Ev. Studiengemeinschaft, Heidelberg
- Candido Grzybowski, Brazilian Institute of Social and
Economic Analyses, Rio de Janeiro/Brasilien
- Silke Helfrich, Commons Strategies Group, Jena
• Beispiele nachhaltiger Entwicklung
- Dr. Reinhard Loske, Autor und Senator a. D., BadMünstereifel
- Luise Neumann-Cosel, Co-Gründerin BürgerEnergie Berlin
- Prof. Dr. Gerhard Scherhorn, Konsumökonom, Mannheim
- Wolfgang Stränz, Lebensgemeinschaft Buschberghof, Fuhlenhagen
• Wir sind die Wirtschaft!
- Jakob von Uexküll, Gründer World Future Council und
Right Livelihood Award, Hamburg
Moderation:
- Angela Krug, Religions- und Politikwissenschaftlerin, Bonn
- Tilman Santarius, Soziologe, Gransee
Anwältin und Anwalt des Publikums:
Johannes Küstner, Stuttgart
- Dr. Astrid Matthey, Droschka
Musik:
Das Blaue Einhorn, Dresden
- Details
- Erstellt am Dienstag, 18. Dezember 2012 19:22
Europäisches Statistikprogramm: Europaparlament erreicht bessere, benutzerfreundliche Statistiken - Soziale und Solidarische Ökonomie wird zukünftig erfasst
Das Europäischen Parlaments hat heute über den Bericht zum "Europäischen Statistikprogramm" (Scicluna-Bericht) abgestimmt. Dieser Gesetzestext legt die Schwerpunkte der Arbeit von Eurostat (Statistisches Amt der Europäischen Union) fest und bestimmt damit auch, zu welchen Themen Statistiken erstellt werden.
Sven Giegold, wirtschafts- und finanzpolitischer Sprecher der Grünen im Europaparlament, kommentiert das Ergebnis:
"Eine breite Mehrheit des Europäischen Parlaments stimmte heute für ein effektives Europäisches Statistikprogramm. An wichtigen Stellen konnten Grüne Schwerpunkte verankert werden und die Eurostat-Daten zukünftig benutzerfreundlicher machen.
Als Schritt zu aufschlussreicheren Statistiken erweitert Eurostat sein Blickfeld im Wirtschaftsbereich. Deshalb werden die europäischen Statistiken zukünftig neben den konventionellen Tätigkeiten in Landwirtschaft, Industrie und Dienstleistungen auch den Bereich der Sozialen und Solidarischen Ökonomie besser erfassen. Außerdem werden vertiefte Daten aus den Bereichen Umwelt und Soziales erhoben und veröffentlicht. Folglich wird Eurostat zukünftig genauere Statistiken zu Armut, Einkommensverteilung, ökologischer Nachhaltigkeit und Geschlechterfragen anbieten. Um diese erweiterten Informationen Nutzerinnen und Nutzern möglichst besser verfügbar zu machen, soll der Zugang zu Eurostat-Daten und das Erstellen von Grafiken einfacher werden.
Kleiner Wermutstropfen: Grüne Vorschläge zur besseren statistischen Erfassung von Handelsströmen und der wirtschaftlichen Aktivität von Familienunternehmen konnten gegen den Rat nicht durchgesetzt werden und sind deshalb nicht im Gesetzestext enthalten. Das heute verabschiedete Europäische Statistikprogramm ist ein Fortschritt, denn es verbessert die Eurostat-Daten, vor allem im Bereich der Sozialen und Solidarischen Ökonomie und macht diese für Bürger zugänglicher."
Den im Plenum abgestimmten Bericht zum Europäischen Statistikprogramm finden Sie hier: http://bit.ly/Sa2A5z
Einen Kommentar zur Position des Ausschusses für Wirtschaft und Währung (ECON) zum Europäischen Statistikprogramm finden Sie hier: http://bit.ly/M4ePwm
________________
Sven Giegold MdEP
www.sven-giegold.de
twitter: Sven_Giegold // facebook: sven.giegold
- Details
- Erstellt am Sonntag, 09. Dezember 2012 20:19
„Wir könnten auch anders"
„Wir könnten auch anders"ist ein Dokumentarfilm über Menschen, die Zukunft in strukturschwachen Regionen gestalten wollen. Ein vielstimmiges Mosaik über Lebenswirklichkeiten, Zivilengagement, Selbstorganisation, sozial-ökologische Projekte und Möglichkeiten der Teilhabe. Ein Plädoyer für eine „Politik des Kleinen".
„Wir könnten auch anders" Montag, 17.12.2012 um 0.30 Uhr im ZDF und sieben Tage in der Mediathek, Freitag, 21.12.2012 um 20.15 Uhr und 23.45 Uhr und Sonntag, 23.12.2012 um 0.10 Uhr in ZDFkultur
Eine Sein im Schein Filmproduktion im Auftrag der ZDF-Redaktion Das kleine Fernsehspiel
Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=NCiepcY3GHA&feature=youtu.be
Programmhinweis ZDF: http://daskleinefernsehspiel.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/da3c052c-c5f8-3724-8474-3bb78e48f1f4/20100621
Autoren: http://www.sein-im-schein.de/
Für Ihre Fragen oder Bildwünsche stehen wir gerne zur Verfügung. Im Anhang dieser Mail finden Sie eine Synopsis des Films.
Mit Dank und freundlichen Grüßen
Holger Lauinger
- Details
- Erstellt am Freitag, 30. November 2012 19:58
Dekade der Genossenschaften
Das von den Vereinten Nationen ausgerufene Jahr der Genossenschaften neigt sich dem Ende zu.
Nun will der Internationale Genossenschaftsbund daraus eine Dekade der Genossenschaften entwickeln:
