haende dunkel

Aktiv werden für eine Solidarische Ökonomie ...

Es ist an der Zeit, offensiv eine Ökonomie auszubauen, die auf sozialen, ökologischen und demokratischen Werten basiert: eine Ökonomie, die darauf ausgerichtete ist, sinnvolle und gesellschaftlich nützliche Produkte zu erstellen, unter menschenwürdigen, persönlichkeitsförderlichen, demokratischen und geschlechtergerechten Arbeitsbedingungen und unter Schonung der natürlichen Lebensgrundlagen.
Eine solche Solidarische Ökonomie eröffnet Fenster in eine andere Welt.

Es gibt viele Möglichkeiten aktiv zu werden:

  • eine regionale Gruppe zu Solidarischer Ökonomie gründen
  • eine bundesweite AG oder Projektgruppe ins Leben rufen
  • in bestehenden Projekten/ Betrieben mitmachen (z.B. Mitgliederläden; Energiegenossenschaften; Solidarhöfe; Wohnprojekte; Nachbarschaftsgärten; Tauschringe; Kollektivbetriebe...) oder deren Angebote wahrnehmen - s. Formen & Beispiele
  • ein(en) SÖ-Betrieb/ SÖ-Projekt gründen - s. Beratung
  • eine Veranstaltung(sreihe) organisieren (s. Refernet*innen-Pool und für Filme s. - Literatur & Medien
  • bei den Treffen des Forum * Solidarische Ökonomie mitmachen
  • Mitglied des Forum *SÖ werden
  • ...

Mit Hilfe Gleichgesinnter, die Sie unterstützen oder beraten wird vieles leichter. Und Sie können von den Erfahrungen anderer profitieren, die vielleicht schon Ähnliches initiiert haben.

Wer Interesse an Vorträgen oder dem Entleih einer Ausstellung (s. Flyer) zum Thema 'Solidarische Ökonomie im Süden' hat, kann sich an Dagmar Embshoff wenden:
E-Mail: dagmar.embshoff[ätt]solidarische-oekonomie.de
Tel.:0561/ 9200 949 -49

Speziellere Vortrags- und Beratungs-Anfragen leiten wir gern an andere Organisationen weiter.

haende dunkelAuf dem 34. dt. ev. Kirchentag in Hamburg (1.-5.5.) wird es auch eine größere Veranstaltung zum Thema Solidarische Ökonomie geben. Der "Ideensalon Solidarische Ökonomie" findet am Freitag abend von 20-22h im Congress-Centrum (direkt am Dammtor) statt. Genaueres (Auszug aus dem Programmheft): s.u

Auf dem Markt der Möglichkeiten gibt es außerdem einen Stand (Nr.A3 B48) der Akademie Solidarische Ökonomie, Lüneburg
Und: Eine der Hauptpodienreihen beschäftigt sich mit Wirtschaftsfragen (unten mehr), darunter auch die Themen Commons und Wachstum.

Darüber hinaus wird in Paris - leider zeitgleich vom 2.-4. Mai -
die 1. internationale Share-Economy -Konferenz veranstaltet:
s. www.ouisharefest.com
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Ideensalons auf dem Kirchentag:

Ideensalon Solidarische Ökonomie

Hier reden alle mit! Hier geben Initiativen Impulse!
(...) Die Ideenbörse beim Kirchentag!
Energie von unten
- Frauenenergiegemeinschaft Windfang, Hamburg
- Innova – Beratung von Genossenschaftsgründungen,
Dortmund
- Unser Hamburg – Unser Netz, Hamburg
Nahrung von nebenan
- Mitgliedergeführter Hofladen, Homberg/Efze
- Mundraub – Plattform für Obstallmende, Berlin
- Netzwerk Solidarische Landwirtschaft, Kaufungen
Commons und Allmende
- Brigitte Kratzwald, Sozialwissenschaftlerin, Graz
- Hauke Lentsch, Dokumentar, Museum für Arbeit,
Hamburg
- Wulfshagenerhütten – Christliche Lebens- und
Arbeitsgemeinschaft, Tüttendorf
Gemeinwohl und Ökonomie
- Hans-Nissen Andersen, Ev. Darlehnsgenossenschaft,
Kiel
- Christian Felber, Autor Gemeinwohlökonomie und Aktivist, Wien
- Sabine Kauffmann, Bioverlag (Schrot und Korn)
Ort: i M CCH, Saal B, Marseiller Str. 2 (236 • f6)
Zeit, Fr., 3.5., 20-22h


Hauptpodienreihe Wirtschaft – Maßstäbe verändern

"Ewiges Wachstum ist Illusion. Verantwortung für Mensch und Natur
wird bei Unternehmen zum Trend. Nur Fassade? Oder kehrt der ehrbare
Kaufmann zurück? Es berichten die, die was tun. Auch Banken und Politik
sind gefragt: Wer regiert das Geld in Europa?"
Ort: Hauptkirche St. Michaelis, Englische Planke 1 (470 • e8)
*Do, 15h: Sinn des Wirtschaftens - Unternehmen in Verantwortung 
* Fr 15h: Gestalten statt Spekulieren - Soziale Marktwirtschaft im Griff der Finanzmärkte
* Sa 15h: Anders wachsen - Entwickeln, was wir brauchen

Detailprogramm

"Anders wachsen - Entwickeln, was wir brauchen":
• Entwicklung in den Grenzen des Planeten
- Dr. Imme Scholz, stellv. Direktorin Deutsches Institut
für Entwicklungspolitik, Bonn
• Welche Wirtschaft wollen wir?
- Prof. Dr. Hans Diefenbacher, Ökonom,
Forschungsstätte Ev. Studiengemeinschaft, Heidelberg
- Candido Grzybowski, Brazilian Institute of Social and
Economic Analyses, Rio de Janeiro/Brasilien
- Silke Helfrich, Commons Strategies Group, Jena
• Beispiele nachhaltiger Entwicklung
- Dr. Reinhard Loske, Autor und Senator a. D., BadMünstereifel
- Luise Neumann-Cosel, Co-Gründerin BürgerEnergie Berlin
- Prof. Dr. Gerhard Scherhorn, Konsumökonom, Mannheim
- Wolfgang Stränz, Lebensgemeinschaft Buschberghof, Fuhlenhagen
• Wir sind die Wirtschaft!
- Jakob von Uexküll, Gründer World Future Council und
Right Livelihood Award, Hamburg
Moderation:
- Angela Krug, Religions- und Politikwissenschaftlerin, Bonn
- Tilman Santarius, Soziologe, Gransee
Anwältin und Anwalt des Publikums:
Johannes Küstner, Stuttgart
- Dr. Astrid Matthey, Droschka
Musik:
Das Blaue Einhorn, Dresden